In der Küche unserer ECHTENBRENNER gibt es nur eins: Feuer und Flamme für die Gastronomie.

10. 02. 2018 | Heroes and Stories | 0 Kommentare

Kalte Küche gibt es bei uns nur, wenn es unsere Auftraggeber ausdrücklich wünschen. Unsere ECHTENBRENNER bringen Feuer in die Küche und sind mit Leidenschaft im Einsatz. Wir machen Schluss mit unflexiblen Küchenjobs und setzen stattdessen auf Persönlichkeit, Engagement und planbare Einsatzzeiten. Für unsere verschiedenen Kunden in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Event und Catering, vergeben wir an den Standorten Leipzig, Dresden und Chemnitz ab sofort und zum nächstmöglichen Eintrittstermin zahlreiche Vollzeitstellen als Koch/Köchin oder Küchenhilfe (m/w). Du bist bereit eine neue Tätigkeit in einem jungen, hoch motivierten Team, vielseitige Herausforderungen und spannende Aufgaben? Dann werde ein ECHTERBRENNER und bewirb dich für unsere Küchenjobs. Genauso hat damals auch Markus‘ Karriere 2013 bei uns gestartet…

Markus, 28, Koch in Leipzig – „Die Küche ist kein Ponyhof“.

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Markus, wie fing deine Geschichte bei TEAMBRENNER an?

„Ich bin nach meiner Koch-Ausbildung in Schleswig-Holstein am Timmendorfer Strand für die nächsten zwei Jahre nach Usedom und später nach Österreich weitergezogen. Aber wollte dann doch aufgrund von privaten Gegebenheiten wieder zurück nach Deutschland. Ich habe angefangen mich zu bewerben aber TEAMBRENNER waren auch tatsächlich die Ersten, die sich bei mir zurückmeldeten. Damit war die Sache klar!“

 

Mittlerweile sind vier Jahre bei TEAMBRENNER vergangen. Was hat dich dazu motiviert als Koch zu arbeiten?

„Ganz ehrlich: Ich kann nichts anderes. Handwerklich habe ich zwei linke Hände aber mit Lebensmitteln kann ich alles umsetzen. Irgendwann zu Schulzeiten kam die Phase in der man sich Gedanken gemacht hat: Was kommt jetzt? Was willst du mal werden? Mir fiel lange Zeit nichts ein bis wir im Russisch-Kurs russische Spezialitäten nachgekocht haben und ich wusste: Das macht mir Spaß! Von da an hieß es dann: Ok, ich werde Koch. Ich habe nicht lang darüber nachgedacht, sondern mit 16 Jahren zur Ausbildung zum Koch entschieden.“

 

Was schätzt du an deiner Arbeit? Was hast du in den letzten Jahren gelernt?

„Du kriegst ein extrem dickes Fell. Du hast auch keine Wahl. Gastronomen und Köche wissen, wovon ich spreche. Die Küche ist kein Ponyhof. Wenn es darauf ankommt, das Geschäft läuft und deine Gäste da sind, musst du konzentriert bleiben. Es bleibt da manchmal wenig Zeit für Erklärungen. Wenn alles vorbei ist, legt sich die Anspannung auch wieder und es ist Raum für Austausch oder auch mal eine Entschuldigung. Am nächsten Tag beginnt das gleiche Spiel von vorn. Der Job ist hart, keine Frage. Viele wissen auch gar nicht, was Köche oder das Service-Personal im Hintergrund leisten aber, wenn du dich damit arrangieren kannst, formt es dich und du nimmst die Dinge einfach leichter. Du denkst wesentlich logischer und rationaler, konzentrierst dich und schweifst weniger ab. Es macht einfach verdammt Spaß! Wenn es richtig brennt, du dich durch deine Sachen wühlst, jeder Hand in Hand arbeitet, das Team funktioniert, du Verantwortung übernimmst und, wenn dann alles vorbei ist, bist du einfach nur stolz auf die Arbeit, die jeder geleistet hat.“

 

Du bist nicht nur Koch, sondern auch Teamleiter und Ausbilder. Wie vielseitig sind deine Einsätze?

„Mein Ausbilder hat damals zu mir gesagt: „Du musst Verantwortung übernehmen“. Als Teenie denkst du dir: „Darauf hab ich eigentlich keine Lust“. Aber im selben Atemzug sagt er: „Verantwortung kann aber auch Spaß machen“. So ist es tatsächlich! Ich übernehme gern diese Verantwortung für mein Team und treibe meine Kollegen auch an. Wenn der Kunde zufrieden ist, dann ist auch alles in Ordnung. Aber angefangen bei TEAMBRENNER habe ich als Koch. Das war für mich zu Beginn natürlich erstmal eine Umstellung, da ich jahrelang vorher als Souschef (stellvertrender Küchenchef) gearbeitet habe und mich in die neuen Hierarchien vor Ort erstmal einfinden musste. Wir kommen als Leih-Köche zu den Kunden und sind kurz gesagt: „Die Hände“. Aber genau die braucht es auch. Das Gute ist, dass du dir deinen eigenen Arbeitsplatz gestalten kannst, wenn du einen guten Job erledigst und dich Kunden öfter buchen. Umso größer wird auch deine Bandbreite. Ich habe zum Beispiel drei Jahre lang für PORSCHE als Eventkoch gearbeitet. Ich erinnere mich aber auch an einen Koch-Einsatz auf der Messe Leipzig und abends noch einen Job an der Spüle. Von Kartoffeln schälen und spülen bis zum krassesten Event mit einem 3000 Personen Catering für SAXONIA als Küchenchef ist wirklich alles dabei gewesen. Der logistische und organisatorische Part gefällt mir aber auch sehr gut. Bestellungen, Personalplanung, Fahrpläne erstellen, Warenannahme, Ladelisten schreiben… das gehört alles dazu. Meine Aufgabe war es den Überblick zu behalten und auf alle Acht zu geben. Es gab aber auch sehr viele schöne Veranstaltungen von VW, Messen in München für KÄFER, die CeBIT in Hannover, Opernball in Leipzig, Hotel Steigenberger, die Oper in Chemnitz, Banketts im INNSIDE by melia…“

Über die Gastronomie hört man häufig das Vorurteil von langen Arbeitszeiten, unflexiblen Schichten und Feiertagen, die man privat nie wahrnehmen kann. Wie sieht dein Alltag aus?

„Meine Familie hat sich immer noch nicht daran gewöhnt, dass ich zum Beispiel sonntags nicht zu erreichen bin. Dafür habe ich aber unter der Woche mein Wochenende und Zeit für mich. Silvester gehe ich zum Beispiel freiwillig arbeiten. Ich genieße die Abwechslung. Dank der vielen unterschiedlichen Jobs bleibt mein Geist frei, ich werde nicht betriebsblind und nehme immer viel für mich mit. Auf Gastronomie  musst du eben richtig Bock haben. Das Gute bei TEAMBRENNER ist aber, dass du dir Hochzeiten, Geburtstage oder private Termine eben nicht mehr abschminken musst, sondern dank flexibler Zeiteinteilung immer wahrnehmen kannst, wenn du sie rechtzeitig planst. Ich war bisher noch nirgendwo so flexibel in meiner Zeitplanung wie bei TEAMBRENNER. Ohne, wenn und aber.“

 

Für dich gibt es mittlerweile 64 gute Gründe, ein ECHTERBRENNER zu sein. Welche Aufgaben motivieren dich immer wieder?

„Ich durfte in bislang mehr als 64 unterschiedlichen Küchen mein Handwerk und Können am Herd unter Beweis stellen. So viel Abwechslung haben die wenigsten Köche! Großartig ist auch, dass ich in Deutschland herumkomme, Kollegen treffe, Erfahrungen austauschen kann, unterschiedliche Küchen- und Cateringsysteme kennenlerne sowie neue, innovative Gastronomiekonzepte hautnah erlebe. Ich kann mich jeden Tag aufs Neue mit Lebensmitteln völlig frei und kreativ austoben und meine Ideen umsetzen. Ich lerne jeden Tag Neues.“

 

Wie inspirierst du dich?

„Ich schaue mir gern Dokumentationen, Fotos auf Instagram oder Blogs an. Aber ich verfolge auch schon lang den italienischen Koch und jahrelangen Executive Chef im Restaurant Ikarus im Hangar-7 Roland Trettl. Er hat es mir unglaublich mit seiner authentischen Art angetan und unterscheidet sich von den ganzen geleckten Fernsehköchen. Den britischen Gastronomen, Revolutionär der Molekularküche und Inhaber von „The Fat Duck“ Heston Blumenthal finde ich auch total cool!“

 

Hand aufs Herz! Was kochst du am liebsten?

„Desserts kann ich überhaupt nicht. Ich kann die Rezepte umsetzen aber Pâtisserie mag ich einfach nicht. Am liebsten koche ich für die warme Abendküche und bereite gern einen guten Fisch zu. Egal, in welcher Form.“

 

Welchen Ratschlag würdest du jungen Köchen auf ihrem Weg mitgeben?

„Lasst euch von den ersten zwei, drei Woche nicht unterkriegen. Es ist hart neu anzufangen, nicht zu wissen, was los ist und am Anfang nichts gewohnt zu sein. Aber die Sicherheit kommt! Sammelt jede Erfahrung, die ihr bekommen könnt. Redet mit euren Kollegen, die schon länger dabei sein und haltet euch an die. Schaut euch ein paar Tricks ab und fragt ganz viel. Die große Fresse kommt nie gut an! Wenn ihr die erste Zeit überstanden und Routine gesammelt habt, wird es cool!“

 

Was wünschst du dir für die Zukunft? Hast du einen Traum, den du verfolgst?

„Ich wollte immer gern den höheren Bildungsweg einschlagen und meinen Meisterbrief ablegen. Da das aber meine Lebensumstände gerade zeitlich nicht zulassen, hat mir TEAMBRENNER zum Beispiel den Weg zum Ausbilder ermöglicht und finanziert. Was muss nur den Wunsch äußern! Ich möchte mich für den Nachwuchs in der Gastronomie einsetzen. Ich geh raus und kümmer mich gern um die Azubis.“

 

Danke Markus!

 

Küchenjobs

Vielen Dank für die Fotos von Markus in Action zum Opernball Leipzig. Credits Eric Kemnitz.

Küchenjobs, Markus

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