TEAMBRENNER Lichtblicke Interview Dirk Eisold Zoo Leipzig

TEAMBRENNER Lichtblicke – Interview Dirk Eisold

Verrückte Zeiten & die Welt steht Kopf. Wie sie diese Herausforderung bewältigen, welche ungewöhnlichen Wege sie gehen, was sich für sie persönlich verändert & was sie sich für die Zukunft wünschen – das haben wir zuversichtliche Menschen gefragt, die mit TEAMBRENNER eng verbunden sind. Heute mit Dirk Eisold, Eventmanager und Teamleiter im Zoo Leipzig.

Stell dich bitte vor: Wie heißt du? Für welches Unternehmen und in welcher Funktion arbeitest du?

Mein Name ist Dirk Eisold, 53 Jahre, ich bin seit über 22 Jahren in der Freizeit- und Kulturbranche tätig. Früher u. a. in der Moritzbastei und als freischaffender DJ, seit 1999 als Eventmanager und Teamleiter Eventmanagement in der Zoo Leipzig GmbH. Meine Arbeitsaufgaben umfassen den gesamten öffentlichen Eventbereich mit Budgets und Personal, die Konzeption großer öffentlicher Eventprojekte und Eröffnung neuer Zoo-Bereiche. Hinzu kommt das Künstlermanagement für alle Zoo-Events.

Was verbindet dich mit TEAMBRENNER & wo hast du mit ECHTENBRENNERN zu tun?

TEAMBRENNER kenne ich schon länger von den „Rendezvous im Zoo“ mit der Leipziger Volkszeitung. Damals noch unter dem Namen „Team Esprit“ wurde die Firma regelmäßig für dieses Fest von der LVZ gebucht.
Weiterhin haben wir bei verschiedenen städtischen Events bzw. anderen Großveranstaltungen im Laufe der Jahre immer mal miteinander zu tun gehabt.
Seit 2019 gibt es zwischen Zoo Leipzig und TEAMBRENNER eine engere Zusammenarbeit im Bereich Besucherservice und Event. Im Eventbereich wurden „ECHTEBRENNER“ bei diversen Zoo-Events zu Mitmachaktionen für Zoobesucher eingesetzt. Weiterhin wurden und werden echte TEAMBRENNER von uns zu Programmdiensten ausgebildet, um danach verschiedene Zoo-Events im öffentlichen und wirtschaftlichen Eventbereich mit zu betreuen. Bei den öffentlichen Events handelt es sich u. a. um das Magische Tropenleuchten, das Riesenkinderfest K!DZ oder das Südamerikanische Halloweenspektakel. Im wirtschaftlichen Eventbereich betreuen echte TEAMBRENNER unsere exotischen Erlebnispakete, wie Hakuna Matata und Festa do Brasil sowie andere Firmen- bzw. Privatevents. Zukünftig werden wir auch verstärkt im Bereich Logistik im Auf- und Abbau für öffentliche Zoo-Events enger zusammenarbeiten.

 

Stell dir vor, Corona wäre tatsächlich nur eine mexikanische Biermarke. Was würdest du dann in dieser Zeit des Jahres regulär tun?

Wenn es „wie früher“ wäre, wären jetzt Winterferien und ich mit meiner Familie in wärmeren Gefilden. In den letzten Jahren haben wir den afrikanischen Kontinent (Ruanda, Kongo und Sansibar) bereist. In meinem Job stehen normalerweise zu dieser Jahreszeit die Planungen der Zoo-Events für die Monate März – Juni an. Dabei handelt es sich u. a. um das „Große HITRADIO RTL-Familienwochenende“, Osteraktionen, Straßenkünstlerspektakel zu Himmelfahrt oder unser Maskottchentreffen zu Pfingsten im Zoo.
Weiterhin erfolgen zu diesem Zeitpunkt Jahresgespräche mit Eventmitarbeitern und Stammkünstlern, Auswertungen zum Tropenleuchten sowie unsere Partner-Akquise für unser Riesenkinderfest K!DZ. Im Prinzip bereiten wir die Hauptsaison für den Zoo vor. In diesem Jahr wird es eine große Dinosaurier-Ausstellung in Kooperation mit einer US-Firma geben, deren Chef der wissenschaftliche Berater von Steven Spielberg bei den Jurassic Park-Filmen war. Von April bis Ende Oktober werden im Zoo 20 original getreu nachgebildete Dinosaurier an verschieden Stellen im Zoo zu sehen sein.

Saisonfinale Scheibenhol Maskottchenrennen 2020 mit TEAMBRENNER

 

Was hat sich an deiner Art zu arbeiten am spürbarsten verändert und welche dieser Veränderungen lohnen es, mit in die Zukunft übernommen zu werden?

Am meisten hat mich beruflich in den letzten Monaten die Nicht-Planbarkeit von Veranstaltungen gefordert. Man plant Veranstaltungskonzepte und weiß nicht, ob man sie durchführen kann oder nicht. Oder man entwickelt ein Konzept und schreibt es vier Woche später wieder um, weil sich die Bedingungen geändert haben. Ein geregeltes Planen über Monate war praktisch nicht möglich. Es war ein ständiges Hin und Her von Veranstaltungsabsagen, -umplanungen und –durchführungen unter besonderen Bedingungen. Da musste man im täglichen Alltag schon sehr spontan und organisatorisch-kreativ sein. Mit der Erstellung von Hygienekonzepten kam noch etwas vollkommen Neues dazu. Zusammengefasst ist die Veranstaltungsplanung, -konzeption und -organisation in Corona-Zeiten sehr schwierig und mit wesentlich mehr Aufwand verbunden.

Zoo Leipzig Event Kinderschminken mit TEAMBRENNER Hostessen

Wie gestaltest du in Zeiten der Kontaktbeschränkungen deine Kommunikation mit Mitarbeiter*Innen? 

Die Kommunikation hat sich natürlich in Corona-Zeiten etwas verändert. Durch die Maskenpflicht ist sie schwieriger geworden, da die nonverbale Kommunikation durch Masken sehr eingeschränkt ist. In Zeiten der Kontaktbeschränkung wurde die Anzahl der Meetings, wie man sie kennt, auf ein Mindestmaß heruntergeschraubt und in der Regel in kleineren Gruppen, in größeren Räumen und mit Mundschutz durchgeführt. Sehr oft erfolgt die Kommunikation online, z. B. über die Teams-App oder als Telefonkonferenzen. Abstimmungen mit Kollegen und Partnern erfolgten mehr denn je bilateral über Telefon, per Mail oder andere Nachrichtenkanäle. Die neuen Möglichkeiten über Videokonferenzen und Chatgruppen sind sicherlich eine zusätzliche Bereicherung der Kommunikation, die sicherlich zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen werden (z. B. Hybridevents im Kongress- und Tagungsgeschäft). Ganz werden sie den persönlichen Austausch allerdings nicht ersetzen, besonders in der Freizeit- und Eventbranche, die die von Interaktionen und Emotionen lebt, ist ein persönlicher Austausch und direkte Kommunikation miteinander unabdingbar.

Wenn wir das alle gemeinsam überstanden haben: Welche gesellschaftlichen Schlussfolgerungen sollten wir deiner Meinung ziehen, was sollten wir künftig miteinander besser machen? 

Vor Corona war das Leben in vielen Teilen der Welt geprägt von Macht- und Karrierestreben, von Gewinnmaximierung und wirtschaftlichen Erfolgen. Immer schneller immer höher, immer weiter stand sehr oft auf der Tagesordnung. Dabei kam trotz aller Umwelt- und Naturschutzbestrebungen unsere Erde immer zu kurz. Irgendwann nimmt sich die Natur wieder das, was man ihr zu viel genommen hat und der Mensch in seiner Existenz wird bzw. ist gefährdet. Wir sollten bei allem unserem Tun die Natur nicht aus den Augen verlieren. Sie zu erhalten und zu Schützen wird eins der wichtigsten Gebote der Zukunft werden. Und das geht nur in Gemeinschaft, abseits von Egoismus und Narzissmus. Der Mensch ist evolutionsbedingt kein Einzelgänger sondern ein geselliges Gemeinschaftstier.

Stell dir vor, du könntest schon nächste Woche gemeinsam mit unseren ECHTENBRENNERN ein After-Corona-Event an den Start bringen: Was würdest du kreieren?

„Corona Adé – Zurück zur Kulturpandemie“
Ich würde ein Event in einer großen Location mit verschiedenen Räumlichkeiten machen, wo neben dem Partycharakter, z. B. mit mehreren DJ sich auch die lokale Kulturszene und –gastronomie mit ihren zukünftigen Konzepten und Ideen präsentieren können.
Es könnte auch einen visuellen-akustischen Bereich geben, wo mittels künstlerisch gestalteter Hör- und Video/Filmsequenzen zum Thema Erde-Natur-Gesellschaft-Industrie gezeigt werden, um den Gästen ins Bewusstsein zu rücken, wie wertvoll die Natur und damit das Leben auf der Erde ist.

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